Aus dem Pfarreialltag

Dankesessen der Lektoren- und Kommunionhelfergruppe
27.11.2025
Nach einer speditiven Einteilungssitzung genossen die Lektor/-innen und Kommunionspender/-innen im Restaurant iheimisch, Sursee, ein vorzügliches Dankesessen. Bei dieser Gelegenheit wurde Martha Troxler – sie war langjähriges Mitglied der Gruppe – verabschiedet und verdankt.
Barockkomponisten reisten nach Sursee
24.11.2025
Applaus und Fanfarenklänge für Monsignore Antonio Vivaldi, verdienter Sieger des ESC 1725 in Sursee.
Einen European Song Contest 1725 in der Stdtkirche Sursee? Kaum zu glauben! Doch das Vokalensemble Sursee und der Chor Voix-là Sursee nachten dies möglich und luden vier bedeutende europäische Barockkomponisten ein. Am Christkönigssonntag, 23. November 2025 um 17:00 Uhr präsentierten Mister George Frideric Handel; Herr Johann Sebastian Bach; Monsieur Michel Pignolet de Montéclair und Monsignore Antonio Vivaldi hervorragende Werke. Das fachkundige Surseer Publikum liess sich dies nicht entgehen und kurz nach Türöffnung waren alle Plätze besetzt.
Viele Fans unterstürzen die grossen Künstler kräftig
Das Vokalensemble Sursee, der Chor Voix-là Sursee, Solistinnen und Solisten und Kinder der MusikTheater Werkstatt des Stadttheaters sangen mit Begleitung des Kesselberg Ensemble Basel, bekannte Werke der Künstler. Schon zu Beginn zeigten angereiste Fans und viele Fans aus der Region, dass sie die grossen Künstler kräftig unterstürzen werden. Doch lange war nicht klar, wer als Sieger des European Song Contest 1725 hervorgehen wir. Schlussendlich verkündigte Anna Barbara Abesch, sie moderierte auch den Anlass: «Verdienter Sieger des ESC 1725 ist Monsignore Antonio Vivaldi!» Für Monsignore Antonio Vivaldi gab es einen frenetischen Applaus und Fanfarenklänge.
Werner Mathis
Pfarrei beim Lichterglanz
21.11.2025
Die Besucherinnen und Besucher des Lichterglanz Sursee wurden von der Pfarrei St. Georg zu einem warmen, alkoholfreien Drink eingeladen. Welcher es sein sollte, entschied das Glücksrad. Zur Auswahl standen Kreationen wie Leo am Strand, Georgs Best oder Hildegard von Sursee. Einmal drehen – und schon wusste man, welcher Geschmack den Abend bestimmen würde.

Friedensmesse im Ranft – Pilgerfahrt des PRSU zu Bruder Klaus
21.11.2025
Ab 17.00 Uhr sammelte ein Car in allen fünf Pfarreien die Pilgernden des PRSU ein, um zusammen ins Flühli Ranft zu fahren. Priester Josef Mahnig gestaltete mit Astrid Elsener von der FG Ennetmoos das Friedensgebet. Alle Pilgernden wurden durchdrungen von der Stille und auch von den Worten in der Ranftkapelle. Im Rahmen der November-Friedensgebete wurde im Geist von Bruder Klaus und Dorothee um Frieden gebeten – für unsere Welt, unsere Gemeinschaft und unser eigenes Herz. Die Feier wurde musikalisch gestaltet vom Quartett «musica serenata» aus Nottwil: Die Flöten, Harfe und Panflöte erwärmten die Ohren und das Herz. Danach gab es Suppe und Brot an der Wärme, bevor es wieder auf die Heimreise in die Region Sursee ging.
Heidi Jetzer

Hauptsache Gesund – Ausflug ins Stapferhaus
20.11.2025
Im Rahmen der Erwachsenenbildung des Pastoralraums Region Sursee besuchte eine Gruppe die sehr interessante Ausstellung HAUPTSACHE GESUND im Stapferhaus in Lenzburg. Neben der Frage, was alles zur Gesundheit gehört, wurde auch ein kritischer Blick auf unser Gesundheitssystem geworfen. Die Ausstellung wurde verlängert und dauert noch bis zum 28. Juni 2026.
«Einsam? Gemeinsam!» ein Nachmittag mit der Gruppe der Pensionierten
18.11.2025
Die Gruppe der Pensionierten lud zu einem Nachmittag unter dem Titel «Einsam? Gemeinsam!» ein. Ein Rollenspiel eröffnete den Zugang zum Thema: Die Schauspielenden schilderten unterschiedliche Situationen der Einsamkeit, die jeden Menschen treffen können, und erläuterten dabei Maslows Bedürfnispyramide. Anschliessend waren die Anwesenden zu einem moderierten Austausch eingeladen.
Unter Gottes Schirm
17.11.2025
«Heilige Elisabeth, beschützt unter Gottes Schirm» – das war das Thema der diesjährigen Elisbethenfeier des Frauenbundes. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Seniorenchor, unter der Leitung von Rösy Süess. Ebenfalls in dieser Feier wurde Arlette Kaufmann nach langjäriger Mitarbeit in der Frauenliturgiegruppe verabschiedet.

Das Wegkreuz für Tann ist eingesegnet
12.11.2025
Am vergangenen Sonntag, 9. November, wurde das neue Wegkreuz an der Münsterstrasse in Schenkon im Rahmen des feierlichen Gottesdienstes eingesegnet. Die Feier wurde von Marcel Bregenzer und Josef Mahnig gestaltet, mitgestaltet von Chorherr Dr. Stefan Tschudi vom Stift Beromünster. In einer würdevollen Zeremonie wurde das Kreuz gesegnet und seiner Bestimmung anvertraut.

Kochen und Spiritualität
07.11.2025
Am Montag, 3. November 2025, trafen sich die Firmandinnen und Firmanden im Begegnungszentrum Geuensee zum Wahlangebot Kochen und Spiritualität. Gemeinsam wurde geschnippelt, vorbereitet und gekocht und dabei entdeckt, dass Spiritualität auch im Alltäglichen ihren Platz hat. Ziel des Abends war es, Grundelemente für eine gelebte Spiritualität im Alltag kennenzulernen und die eigene innere Haltung zu vertiefen mit allen Sinnen, im Austausch und im gemeinsamen Tun.

Wegkreuz für Tannberg
05.11.2025
Das neue Wegkreuz für Tannberg ist in der Pfarrkirche angekommen und kann bis zur Einsegnung am 9. November dort besichtigt werden.

Mein persönliches Weihwassergefäss
04.11.2025
Die Kinder des BiG 3 durften am vergangenen Mittwochnachmittag ihr persönliches Weihwassergefäss töpfern. Nicht nur Kreativität, sondern auch Sorgfalt und Geduld waren dabei gefragt.

Auftakt – mit Trompete und Alphorn
03.11.2025
Am Sonntag, 2. November, erklangen bei Auftakt kraftvolle Töne: Der Trompeter und Alphornspieler Stefan Grüninger musizierte gemeinsam mit Organist Andreas Wüest. Impulsgedanken von Giuseppe Corbino luden die Anwesenden zum Nachsinnen ein.

Totengedenkfeier an Allerheiligen
03.11.2025
Am Samstag, dem 1. November, wurde im Gottesdienst der Verstorbenen der Pfarrei Sursee gedacht.
Speeddating mit dem Seelsorgeteam
27.10.2025
Was macht eigentlich ein Priester? Und wofür ist ein Sakristan oder eine Kommunikationsverantwortliche der Kirche zuständig? Beim «Speeddating» hatten die Firmandinnen und Firmanden die Gelegenheit, verschiedene kirchliche Berufe und Menschen kennenzulernen, die in und für die Kirche arbeiten. In kurzen, persönlichen Gesprächen erfuhren sie, wie vielfältig die Aufgaben in der Kirche sind . Eine Begegnung, die Einblicke in die vielen Gesichter kirchlichen Engagements bot.
Balladen, Sonaten und schaurige Geschichten
27.10.2025
Ein Abend voller Romantik, Fantasie und feinem Humor: Judith Flury und Andreas Müller entführten das Publikum mit Cello und Klavier in eine märchenhafte Klangwelt. Zwischen den beiden «Märchen» für Cello und Klavier von Dvořák und Juon sorgte Andreas Müller-Crepon mit schaurig-witzigen Balladen und Geschichten für Gänsehaut und Schmunzeln zugleich.
Barbara Togni beim Erntedank begrüsst
20.10.2025
Herbstzeit ist Erntedankzeit – und so wurde am Sonntag, 19. Oktober, in Sursee im Gottesdienst gemeinsam gefeiert und gedankt. In der Predigt standen einfache, aber aussagekräftige Bilder im Mittelpunkt: Nüsse, die – wie biblische Botschaften – mitunter schwer zu knacken sind. Trauben, die erst in der Gemeinschaft ihre ganze Süsse entfalten. Und Kartoffeln, die verborgen in der Erde wachsen und dennoch ein wertvoller Schatz sind, wie so vieles im Leben. Diese Vergleiche machten sichtbar, wie eng Glaube, Natur und unser Alltag miteinander verwoben sind.
Ein weiterer Höhepunkt war die offizielle Begrüssung unserer neuen Pfarreikoordinatorin Barbara Togni, der Kirchenratspräsident Antonio Hautle in seinem Willkommensgruss für ihre zukünftige Arbeit Gottes Segen zusprach.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle eingeladen, auf dem Kirchplatz bei einem Apéro mit Most, Brot und Trauben zusammenzukommen und die neue Pfarreimitarbeiterin Barbara Togni kennenzulernen.
Die Minis auf Forschungsreise
30.09.2025
Nach dem Lagersegen von Matthias Walther startete die Forschungsexpedition der Ministranten ihre Reise zur geheimnisvollen Insel. Mit Zug und Schiff ging es über Bern, Thun und den Thunersee bis nach Spiez, wo bei herrlichem Wetter ein feines Picknick und fröhliche Spiele für gute Stimmung sorgten.
Auf der Weiterfahrt verschwanden zwei Forschende, tauchten aber glücklicherweise rechtzeitig zur Ankunft am sagenumwobenen Eiland wieder auf. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurden Regeln für das Forschungsprojekt erarbeitet, ehe geheimnisvolle Geräusche die Gruppe aufschreckten – offenbar war die Insel nicht unbewohnt!
Am nächsten Tag lernten die Jungforschenden von Einheimischen die Kunst der Malerei mit Naturfarben und gestalteten ihre Zimmertüren wie Höhlenwände. Auch die «Schmedigsbrüder» traten auf, die sich als rivalisierende Gruppe herausstellten. In einem Wettkampf spielten sie unehrlich und verweigerten jede Zusammenarbeit. Trotz Hindernissen gelang es den Ministranten am Abend, das Forschungsbüro zu öffnen – ein großer Schritt für die weitere Erkundung der Insel.
Besuch der Notunterkunft
25.09.2025
Am Donnerstag, 18. Oktober, war der ehemalige Vikar Fritz Glanzmann mit einem Mitbruder zu Gast an seiner früheren Wirkungsstätte. Der heute 82-jährige lebt seit vielen Jahren als Frère Jean Baptist Glanzmann in einem Orden in Wien.
Vor etwa 35 Jahren wünschte er sich zu seinem Abschied eine Unterkunftsmöglichkeit für Menschen in Not. Diesem Anliegen kamen die damaligen Kirchenräte und pastoralen Mitarbeitenden nach und richteten die Notunterkunft ein. Seit 1989 bietet sie Menschen in akuten Notsituationen für ein oder zwei Nächte ein Dach über dem Kopf.
Klangraumkonzert Limina Luminis
23.09.2025
Beim Klangraumkonzert Limina Luminis musizierten das Linzer Streichquartett Spring String und Daniela Achermann an der Orgel. Zu hören waren bekannte, überraschende, nachdenkliche und beschwingte Klänge – ein Konzert voller Überraschungen.
Bekannte Stücke wurden miteinander verwoben oder mit Elementen anderer Musikrichtungen kombiniert. Eingeordnet und mit Gedankenanstössen begleitet wurde das Programm von Alois Metz. So machte er zum Beispiel darauf aufmerksam, dass manches, was zunächst undenkbar klingt, wunderschön sein kann – vorausgesetzt, man hat das Glück, dass sich die Gedanken nicht am Vertrauten festklammern, sondern dem Neuen zuwenden.

Jubla-Tag
18.09.2025
Gross war das Interesse am Jubla-Tag. Viele Kinder und Jugendliche genossen den Nachmittag bei den verschiedenen Posten wie Tanzen, Stadt-Land-Fluss und Seilziehen. Sie hatten grossen Spass daran. Die Eltern, so wie die Kinder, hatten auch grosse Freude am Getränke- und Kuchenstand. So verging der Nachmittag im Flug bei Spiel und Spass.
Jublateam
Ausflug der Liturgiegruppe und die Krüzlimediations-Gruppe
17.09.2025
Die Liturgiegruppe und die Krüzlimediations-Gruppe unternahmen gemeinsam einen Ausflug. Dieser führte sie an den idyllischen Burgäschisee in Aeschi. Dort durften sie im Restaurant Seeblick ein feines Mittagessen geniessen. Bei guter Stimmung liessen sie sich kulinarisch verwöhnen. Zum krönenden Abschluss genoss die Gruppe das Dessert in Niederbipp. In gemütlicher Runde klang der Ausflug aus.
Teamgeist am Altar – drei neue Minis aufgenommen
17.09.2025
Am Sonntag, 14. September, feierten wir in unserer Pfarrei einen stimmungsvollen Familiengottesdienst zur Ministrantenaufnahme. Drei neue Minis – Sarina, Christine und Ramon – durften wir in die Gemeinschaft der Ministrantinnen und Ministranten aufnehmen. Es war ein starkes Zeichen, dass so viele Minis und das Leitungsteam anwesend waren, um die neuen Minis willkommen zu heissen.
Im Evangelium hörten wir die Geschichte von der Heilung des Gelähmten. Sie erzählt davon, wie vier Freunde gemeinsam einen neuen Weg suchen, um ihrem Freund die Begegnung mit Jesus zu ermöglichen. Dieses Bild passt gut zu den Minis: Gemeinsam als Team unterwegs sein, einander tragen, mutig neue Wege gehen – und so Jesus begegnen.
Der Gottesdienst war geprägt von fröhlichen Liedern, die wir gemeinsam mit dem Jugendchor sangen. Im Anschluss an die Feier gab es einen Apéro im Pfarreizentrum, bei dem Minis, Familien und Gottesdienstbesuchende noch fröhlich zusammenblieben, miteinander ins Gespräch kamen und die Gemeinschaft genossen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Minis, das Leitungsteam, Präses Michi Zurkirchen, den Jugendchor und alle Mitwirkenden, die diesen schönen Festtag möglich gemacht haben.
Sursee feierte die Surseer Änderig
09.09.2025
Am Wochenende fand in Sursee die Chilbi statt, verbunden mit dem traditionellen Gottesdienst zur Surseer Änderig. Korporationspräsidentin Karin Wagemann begrüsste die Anwesenden zum Anlass. Seelsorger Matthias Walther forderte die Besucherinnen und Besucher auf, darüber nachzudenken, was das Beste für die Stadt sei. Dabei verwies er auf die biblische Geschichte von König Salomon, in der ein hörendes Herz als entscheidende Voraussetzung genannt wird. Danach tauschten die Gottesdienstteilnehmenden ihre Wünsche für Sursee aus.
Musikalisch wurde die Feier vom Kirchenchor gestaltet, der die Misa Cubana sang. Begleitet wurde er dabei von einer Jazzband.
Unterhaltungsnachmittag mit den Krause Glucken
03.09.2025
Die Frauenband Krause Glucken sorgte beim Unterhaltungsnachmittag für beste Stimmung. Eingeladen zu diesem Anlass hatten die Pensionierten der Pfarrei, und viele Gäste waren der Einladung gefolgt. Mit schwungvollen Liedern und mitreissender Musik verstand es die Band, das Publikum zu begeistern. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher liessen sich auch zum Mittanzen animieren – ein fröhliches Miteinander, das den Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis machte.
Ein gelungener Start in die Firmvorbereitung
01.09.2025
Mit einem abwechslungsreichen Startanlass begann für die Firmandinnen und Firmanden im Pastoralraum Sursee die spannende Zeit der Vorbereitung. Einen ganzen Tag lang machten sie sich auf Spurensuche: Welche Motivation habe ich für die Firmung? Und welche Rolle spielen Kirche und Tradition für mich persönlich?
Offen und kritisch stellten sich die Jugendlichen diesen und weiteren Fragen. In der Don Bosco Unterkunft in Beromünster erlebten wir einen kreativen und lebendigen Tag mit viel Raum für Begegnungen, Gespräche und gemeinsames Wirken.
Zum Ausklang führte uns der Weg in die St. Martinskapelle in Sursee, wo ein stimmungsvoller spiritueller Impuls diesen besonderen Tag abrundete.
Cony Häfliger / Koordination Firmung Geuensee, Knutwil/St. Erhard
Minifestival Ritmo y Pasión begeisterte
01.09.2025
Am Sonntag 17. August lud der Chor Voix-Là zu einem kleinen Sommerfest. Bei sommerlichem Wetter waren die Besucherinnen und Besucher von Tanz und Musik auf dem Hans-Küng-Platz begeistert.
Am Sommerfest lud der Chor Voix-là zu einem gelungenen südamerikanischen Minifestival Ritmo y Pasión. Schnell verbreitete sich auf dem Hans-Küng-Platz eine einmalige südamerikanische Atmosphäre. Dazu trugen die Tänzerinnen und Tänzer der Gruppe Capoeira União aus Luzern bei. Sie eröffneten mit sportlich, bezaubernden tänzerischen Einlagen das Minifestival. Die Besucherinnen und Besucher waren von den kleinen und grossen Tänzerinnen und Tänzern total begeistert. Für den Capoeria einer Mischung zwischen Kampf und Tanz gab es einen Riesenapplaus. Der Tanz wurde im 17. Jahrhundert von afrikanischen Sklaven, die nach Brasilien verschleppt wurden, entdeckt. Um ihre Kampftechniken zu üben ohne von den Kolonialherren bestraft zu werden tarnten sie ihr Können mit Tanz und Musik.
Applaus für Misa Tango
Nach den aufregend tänzerischen Einlagen lud der Chor Voix-là zu einer musikalisch rhythmischen Reise durch Südamerika. Das Herzstück des Minifestivals war die Misa Tango von Martin Palmeri. «Vor zwei Jahren wagten wir die Aufführung der Messe und alle war so angetan, dass wir uns entschieden, wir werden die Misa Tango nochmals singen», verriet Chorleiter Peter Meyer. Es gelang auch die beiden Stars Jojo Kunz, Kontrabass und Sven Angelo Mindeci, Akkordeon, zur Begleitung der Messe zu gewinnen. Jojo Kunz und Sven Angelo Mindeci spielten zwischen den Sätzen Tangomusik von Astor Piazzolla. Gustavo Andereggen und sein Team von Mi Tierra, Rapperswil, sorgen für argentinische Köstlichkeiten.
Zum Schluss gab es für die Sängerinnen, Sänger, Chorleiter Peter Meyer, Jojo Kunz und Sven Angelo Mindeci einen langen, herzlichen Applaus. Es schien, dass an diesem Minifestival mit Gesang, Tanz, Musik, dem einmaligen Ort und Köstlichkeiten aus Argentinien alles passte.
Fotos und Text: Werner Mathis
Die Menschen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit
19.08.2025
Das neue Zusammenarbeitsmodell in unserem Pastoralraum nimmt zunehmend Gestalt an. So starteten die Mitglieder der beiden Fachkreise «Kinder und Familie» sowie «Jugend« mit einer zweitägigen Weiterbildung im Kloster Engelberg in das neue Schuljahr.
Zu Beginn begrüsste uns Bruder Thomas aus der Mönchsgemeinschaft Engelberg zu einer Führung. Anhand der Gemäldegalerie der Äbte im Speisesaal gab er einen spannenden Überblick über die bewegte Geschichte des über 900 Jahre alten Klosters. Bis 1815 bildeten das Benediktinerkloster und das Dorf Engelberg eine eigene «Mönchsrepublik». Nach dem Wiener Kongress musste sich das Kloster entscheiden, zu welchem Kanton es künftig gehören wollte. Der damalige Abt wählte den Kanton Obwalden – obwohl dieser gar nicht an Engelberg grenzt.
Ein einschneidendes Ereignis war der verheerende Klosterbrand von 1729, ausgelöst durch das Verschulden eines Lehrers der klostereigenen Schule. Die Anlage brannte bis auf den Kirchturm vollständig nieder. Dank eines Kredits der Mitbrüder aus Einsiedeln konnte das Kloster im Stil des Neobarocks neu aufgebaut werden – so, wie es sich heute präsentiert.
Am Nachmittag arbeiteten wir mit Carmen Bucher, Logopädin und Kommunikationsfachfrau aus Sursee, an unserer Auftrittskompetenz. Vieles war uns bereits bekannt, doch es war für alle bereichernd, sich bewusst zu machen, wie wir bei unseren Auftritten im Religionsunterricht, in Gottesdiensten oder in anderen Funktionen wirken – und wie wichtig es ist, auf Stimme, Körperhaltung und Mimik zu achten.
Der zweite Tag war der Zusammenarbeit in unseren Fachkreisen gewidmet. Wir diskutierten, wie und mit welchen Angeboten wir heute Kinder und Familien erreichen können und welche Hindernisse dabei zu überwinden sind.
Die Weiterbildung endete mit einer Wanderung vom Kloster Engelberg bis zum «Ende der Welt» – einem Gasthaus am äussersten Rand des Talkessels. Motiviert und gestärkt kehren wir zurück und freuen uns nun auf eine neu ausgerichtete Zusammenarbeit in unserem Arbeitsalltag.
Andreas Baumeister
Mit Gott als Rückenwind
18.08.2025
Zu Beginn des neuen Schuljahres am 18. August waren alle Schulkinder aus Sursee und Schenkon herzlich zur Schuleröffnugnsfeier eingeladen. In fröhlicher Atmosphäre wurden die Kinder auf das kommende Schuljahr eingestimmt. Katecheseleiterin Liselotte Frei erinnerte daran, dass die Kinder auf ihrem Weg nicht allein sind: «Gott ist wie Rückenwind – unsichtbar, aber immer spürbar.» Mit Musik, Gebeten und Segenswünschen starteten die Schülerinnen und Schüler gestärkt und ermutigt in den Schulalltag.
Sommerfeier im Pastoralraum
18.08.2025
Ein Rucksack fürs Leben: Was braucht es wirklich, um unterwegs zu sein – und was können wir zurücklassen? Unter diesem Bild stand der Pastoralraumgottesdienst vom Sonntag, 17. August. Die Feier lud zum Nachdenken über die eigene Lebenswanderung ein und war zugleich geprägt vom Dank und Abschied für Seelsorgerin Livia Wey, die in Sursee viele Spuren hinterlassen hat.
Sortieren, einpacken und losziehen – unter diesem Motto wurde am Sonntag, 17. August, der Pastoralraumgottesdienst gefeiert. Im Leben wie auf einer Wanderung ist es immer wieder nötig, innezuhalten, durchzuatmen, sich zu sortieren und zu entscheiden, was in den Rucksack gehört und wann es Zeit ist, weiterzugehen.
Wer kennt es nicht, dass man für eine Reise oder eine Wanderung alles Wichtige einpacken möchte – und doch nicht alles hineinpasst? Der Bibeltext dieses Gottesdienstes erzählt davon, dass es eigentlich nichts braucht ausser einem Wanderstab. «Das ist nicht wörtlich gemeint», erklärt Livia Wey. «Jesus möchte, dass die Menschen hinausgehen und von ihm erzählen. Er möchte, dass die Jünger offen und frei den Menschen begegnen können.»
Was das heute heissen kann, fragte Karin Züricher verschiedene Seelsorgende des Pastoralraums. Christoph Beeler berichtete von seiner Trekkingreise in Lappland: «Da war der Kompass sehr wichtig. Wir haben sogar einen Reservekompass mitgenommen. Das GPS kann ausfallen, und dann ist man darauf angewiesen. Dann braucht man etwas oder jemanden, der einem die nächste Wegmarke zeigt.» Daniela Müller erklärte: «Ich habe immer eine kleine Notfallapotheke dabei. Es sind Sachen, die mir, wenn etwas ist, im Moment helfen. Das brauche ich auch im übertragenen Sinn im Leben.» Für sie ist es Gott, der sie begleitet, heilt und stärkt. «So sollten wir die Glaubensapotheke immer im Rucksack haben, wenn wir unterwegs sind.»
Für Matthias Walther ist es die Trillerpfeife, die ihn an seine Zeit als Orientierungsläufer in den Bergen erinnert, wo sie sogar Pflicht war. «Ich finde, das ist auch ein Bild für das Leben: Wir dürfen auf uns aufmerksam machen und um Hilfe rufen. Das gilt auch für Gott: Auch ihn dürfen wir um Hilfe bitten. Wir müssen nicht alles allein schaffen.» Und Livia Wey ergänzte: «Was nun noch fehlt, ist das Essen. Wir brauchen hin und wieder eine Stärkung. Die packen wir oft selbst ein oder wissen, wo es ein gutes Restaurant gibt. Oft genügt das. Doch es gibt auch unsere Lebenswanderung.» Sie verwies auf die biblische Geschichte des Propheten Elija, der in der Wüste eine Stärkung erhielt, die für 40 Tage reichte. «Eine solche Stärkung erhalten wir auch in diesem Gottesdienst.» In diesem Sinn feierten die Anwesenden gemeinsam Eucharistie.
Zum Abschluss dankte Livia Wey herzlich für die Zeit in Sursee und betonte, wie wichtig ihr die Zusammenarbeit war. Als Wunsch gab sie den Anwesenden mit, weiterhin achtsam miteinander auf dem Weg zu sein. «Es ist besser zu zweit als allein.» Verabschiedet wurde sie von Andreas Baumeister, dem Stellvertreter des Pastoralraumteams, vom Präsidenten des Kirchgemeindeverbands, Thomas Arnet, sowie vom Kirchenratspräsidenten Sursee, Antonio Hautle. Alle drei hoben hervor, wie viel mit Livia Wey auf den Weg gebracht wurde, wie die Organisation sich weiterentwickelt hat. Auch Stadtpräsidentin Sabine Beck-Pflugshaupt sprach einige Worte. Sie schenkte symbolisch ein Puzzle aus bunten Farben – als Zeichen dafür, dass schon viel gewachsen ist und daraus Neues entstehen kann.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Knutwil und dem Volksmusikensemble der Musikschule Sursee. Anschliessend trafen sich die Anwesenden beim Apéro auf dem Vorplatz der OASE, um sich persönlich von Livia Wey zu verabschieden.
«Wie im Märchenland»
12.08.2025
Jedes Jahr organisiert die Soziale Arbeit der Kirchen einen Ausflug für Familien mit niedrigem Budget. Dieses Jahr ging es zu den Höllgrotten in Baar. Ein aussergewöhnliches Ausflugsziel, das den Teilnehmenden Eindruck hinterliess: «Der Besuch der Höllgrotten war wunderschön. Fast wie eine Therapie; das Dunkel, die Musik und die Wassertropfen, die von der Decke tropften.»
Sommer-Treffen der Lektorengruppe
05.08.2025
Am Dienstagabend, 5. August, kam die Lektorengruppe zum Sommer-Treffen zusammen. Im Mittelpunkt des Abends stand das Teilen.
Zunächst taten wir dies geistlich: Beim Bibel-Teilen tauschten wir uns über einen wertvollen Abschnitt aus dem ersten Petrusbrief aus. Mit einer wunderbaren Bildsprache werden wir Menschen als lebendige Steine beschrieben, die zu einem geistigen Haus aufgebaut werden – mit Jesus Christus als Eckstein.
Lebendig und gemeinschaftlich ging es danach weiter im Pfarrhausgarten, wo wir den Abend bei einer gemütlichen Tavolata ausklingen liessen.
Matthias Walther
Jubla geniesst Sommerlager
16.07.2025
Die Jubla befindet sich derzeit im Sommerlager in Mels SG, wo sie noch bis zum 18. Juli gemeinsam spannende und abwechslungsreiche Tage erleben. Bei Sonne und auch mal etwas Regen geniessen die Kinder und Jugendlichen die Zeit in der Natur – mit actionreichen Geländespielen, kreativen Workshops und gemütlichen Abenden am Lagerfeuer.
Die Stimmung ist grossartig, der Zusammenhalt spürbar, und der Jubla-Spirit begleitet sie durch jeden Lagertag. Dank dem grossen Engagement der Leitungspersonen und zahlreichen Helferinnen und Helfer wird das Lager zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.
Noch ein paar Tage bleibt die Jubla in Mels – voller Vorfreude auf alles, was noch kommt.
Lagerleben bei den Pfadis
10.07.2025
In Lützelflüh findet derzeit das Chorpslager statt – ein echtes Highlight für alle Pfadis! Das Lagerleben zeigt sich von seiner besten Seite: Die Hochbauten stehen und aus der Lagerküche duftet es.. Das Wetter spielt mit und überall hört man Gelächter, sieht spannende Spiele und spürt den Teamgeist. Wer einmal Lagerluft geschnuppert hat, weiss, wie besonders diese Zeit ist.
Benefizkonzert für Blatten, persönliche Betroffenheit und grosse Solidarität
03.07.2025
Eine grosse Zahl von Besucherinnen und Besucher erlebten am Sonntag, 29. Juni, in der Pfarrkirche Oberkirch eindrückliche Momente. Die Lider der Chöre Voix-là, Männerchor Sursee, Kirchenchor Oberkirch, Frauenchor Grosswangen, Kinder und Erwachsene der MusikTheaterWerkstatt sowie die Beiträge der Musikschule Region Sursee bewegten die Anwesenden.
Als Peter Meyer, Hans-Anton Bellwad, Cordula Rittler Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes Blatten über ihre Erlebnisse zum Bergsturz berichteten, war die Betroffenheit der Anwesenden spürbar. Zeichen der Solidarität bekundeten auch die beiden anwesenden Nationalrätinnen Andrea Gmür und Priska Wismer. Das Benefizkonzert für Blatten wurde von Katrin Gurtner, künstlerische Leiterin der MusikTheaterWerkstatt Stadttheater Sursee und Peter Meyer, Leiter des Kirchenchors Sursee und des Vokalensembles Sursee initiiert.
Werner Mathis
Auszug aus den Worten von Hans-Anton Bellwad, Präsident des Kirchenchors Blatten.
Liebe Sängerinnen, Liebe Sänger
Es ist mir eine grosse Ehre im Namen des Kirchenchors von Blatten. Teil dieser Benefizveranstaltung zu sein und hier mein Dorf zu vertreten. Ich überbringe euch ein herzliches vergälts Gott für die tollen Konzerte und dafür, dass ihr an uns denkt. Heutzutage, wo doch so viele Vereine selbst schauen müssen, wie sie über die Runden kommen, bin ich zutiefst berührt, von eurer Anteilnahme an unserer trauer um dieses besondere Dorf.
Blatten, das war nicht einfach ein Ort auf der Landkarte. Blatten war Heimat - eingebettet zwischen stolzen Gipfeln, unberührter Natur und dem allgegenwärtigen Rauschen der Lonza. Blatten ist das hinterste Dorf im Lötschental. Durchgefahren sind im Sommer nur die Besucher der Fafleralp. Niemand ist zufällig in Blatten gelandet. Wer nach Blatten kam, der kam bewusst, des Dorfes wegen./wm
Die erste befestigte Strasse wurde erst 1954 gebaut, doch die Bewohner blieben auch danach, mit Ausnahme einiger Touristen meistens unter sich. So wuchs ich mit meinen 10 Geschwistern im ersten Haus schattenhalber auf. Oft waren die Winter hart und die Vorräte knapp. Wir hatten nicht viel, aber wir hatten einander. Wir hatten nicht nur eine grosse Familie, sondern auch eine starke Dorfgemeinschaft. Wir halfen einander und niemand war auf sich allein gestellt. Durch unseren Zusammenhalt und durch viel harte Arbeit konnte das Dorf wachsen. Es war noch immer sehr beschaulich, aber zumindest haben es meine Geschwister und natürlich auch viele andere Blattner geschafft, sich ein eigenes Zuhause zu erschaffen. 1984 wurde die Kirche gebaut, welche heute viele Postkartenmotive schmückt.
In dieser Kirche heiratete ich meine liebe Frau, taufte meine Töchter und verabschiedete geliebte Menschen. In dieser Kirche oder auf dem Platz vor ihr fanden unsere Dorffeste und Traditionen statt. Im Kirchgemeindesaal trafen wir uns als Chor zum üben. Bis zum heutigen Tag feieten wir unsere Gemeinschaft mit unseren einzigartigen Traditionen und Festen in und um die Kirche herum. Bei allen besonderen Ereignissen spielt dabei die Musik eine wichtige Rolle. Der Gottesdienst am Sonntag, die Fronleichnamsprozession, bei runden Geburtstagen oder der Kirchenweihe wurden stets von unseren Musikern und Sängern begleitet. Die Kirche stand etwas höher am Hang und der Kirchturm war 20 Meter hoch
Alles ist begraben unter Gestein, Eis und Schlamm. Es lässt sich nur noch mit viel Vorstellungskraft erahnen, wo unser übungsraum mal gewesen ist. Auch die Häuser der Bewohner wurden innerhalb weniger Sekunden von Geröll, Eis und Schlamm begraben. In diesen Häusern war alles, was die Menschen besassen, alle Erinnerungen und auch die Instrumente, Uniformen und Notenblätter der Musiker. Alles vertraute war auf einen Schlag weg, sogar das Rauschen der Lonza verliert sich jetzt in einem See, auf dem unsere Hausdächer schwimmen. Die Evakuation musste innerhalb einer Stunde erfolgen. Wir nahmen mit, was wir für die nächsten Tage brauchten. Ein paar Kleidungsstücke, Zahnbürsten, Portemonnaie, mehr nicht.
Nicht nur die Gebäude sind zerstört, Der Berg hat uns auch den Boden genommen, auf dem sie Standen, der Dorfkern und unsere Treffpunkte. Gottseidank haben wir unser grösstes gut nicht verloren und das ist einander. Jetzt sind wir verstreut - im Lötschental, im Wallis, in der ganzen Schweiz. Aber ganz egal wo wir jetzt sind, wir bleiben Blattner. Wir sind Blattner, die ihre Berge lieben, ihre Traditionen und die Musik. Wir sind Blattner, die wissen, was unsere Kirchenglocke wiegt. Wir sind Blattner, die jeden Felsen und jede Bergwiese im Lötschental beim Namen nennen können. Wir sind Blattner, die wirklich Wissen wollen, wie es den andern geht. Und deshalb stehen wir heute hier. Wir wollen weiterhin gemeinsam beten, feiern, singen und musizieren. Denn Musik verbindet uns und stärkt unsere Gemeinschaft. Um dies zu ermöglichen, brauchen wir Instrumente, Proberäume, neue Uniformen und Notenblätter.
Und wenn wir heute dafür sorgen, dass unsere Musik weiterlebt, dann sorgen wir auch dafür, dass unsere Gemeinschaft zusammenbleibt. Nicht nur heute. Auch in fünf Jahren - wenn wir hoffentlich gemeinsam wieder ein Dorf aufbauen können und jeder wieder ein Zuhause hat, aus dessen Fenster er vertraute Gesichter sieht. Und dafür brauchen wir Ihre Hilfe. Jede Spende, sei sie noch so klein, trägt dazu bei, dass wir weiterhin eine Gemeinschaft sein können - nicht nur heute sondern auch in Zukunft. Ich danke euch von Herzen für eure Aufmerksamkeit und für eure Unterstützung in dieser schweren Zeit.

Konzert der Orgelschule
02.07.2025
Im jährlichen Sommerkonzert am Sonntag, 29. Juni in der Pfarrkirche Sursee erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihr Spiel zu präsentieren. Nach beherztem wochenlangem Proben durften einige von ihnen zudem Schüler aus der Trompetenklasse von Roland Callmar von der Musikschule Region Sursee an der Orgel begleiten.

Verabschiedung dreier Katechet:innen
01.07.2025
Auch diesen Sommer heisst es für die Pfarrei Sursee Abschied nehmen. Am Sonntag, 29. Juni, wurden Carina Wallimann, Simon Koller und Jaqueline Lienhard im Gottesdienst verabschiedet.

Ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung
27.06.2025
An einem schönen Sommerabend im Juni fanden sich etwa 50 Personen zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung im Pfarreizentrum ein. Ein Traktandum drehte sich um die Sanierung des Kaplanenhauses Mariazell. Reto Bächler, Kirchenrat für das Ressort Bau, informierte über die Sanierung und das Gebäude. Es wurde 1753 erbaut und steht heute unter Bundesschutz. In den letzten zwei Jahren wurde es vom Kanton als Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine gemietet. Da aktuell kein Bedarf mehr besteht, hat sich dies geändert. So ist nun ein guter Zeitpunkt für eine Sanierung, erklärt Reto Bächler.
Geplante Sanierungsarbeiten
Die Architektin erklärte die geplanten Massnahmen genauer: Es sollen sämtliche Elektroleitungen ersetzt, die Küche und die Bäder erneuert und die Fenster – noch aus dem Jahr 1950 – ausgetauscht werden. In den übrigen Räumen wird nur das Notwendige saniert. Auch an der Fassade sollen die schadhaften Stellen saniert werden.
Antonio Hautle meinte dazu: «Die vorgesehenen Sanierungsmassnahmen sind ein Kompromiss.» Aufgrund der Auflagen des Denkmalschutzes und der hohen Kosten bei einem Umbau zu einem Mehrfamilienhaus seien umfassendere Massnahmen nicht möglich oder wirtschaftlich nicht vertretbar.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 990'000 Franken. Kirchmeierin Inge Venetz informierte, dass die aktuell nicht voll ausgeschöpfte Kreditlimite ausreichend ist für die Sanierung. So hiess die Versammlung den beantragten Sonderkredit gut.
Neuwahlen für die Rechnungskommission
Nach dem Rücktritt von Ariane Nosetti-Kaufmann und Tobias Stocker wurden Ersatzwahlen für die Rechnungskommission notwendig. Zur Wahl stellten sich Othmar Aregger, Betriebsökonom, und Peter Ignaz, Treuhandexperte. Beide wurden einstimmig gewählt.
Mobilfunkantenne im Kirchturm
Bereits 2018 schloss die Kirchgemeinde mit Swisscom einen Mietvertrag für die Installation und den Betrieb einer Telekommunikationsanlage im Kirchturm ab. Nun möchte die Swisscom die Anlage zeitnah realisieren, da die Netzabdeckung in der Altstadt ungenügend ist. Die bisher installierten Anlagen sind lediglich In-House-Systeme, keine vollwertigen Antennen. Swisscom wird ein Baugesuch bei der Stadt einreichen, die über das Projekt entscheidet.























































































